Donnerstag, 24. November 2011

Noch ein Tag Siesta


Noch ein Tag Siesta. Hab ich schon erwähnt, dass das auch mal sein muss?

Mittwoch, 23. November 2011

Tauchen vor Cozumel: Sag "Hai!"

"Hai!" - "Ja, hi! Lasst mich schlafen, ich hab heute Nacht jede Menge Termine!"

Irgendwie gibt es immer was Neues in diesem Urlaub. Heute ist Tauchen vor der Insel Cozumel angesagt. Im karibischen Meer rund um Cozumel liegt das zweitgrößte Barriereriff der Welt - das größte ist das "Great Barrier Reef" vor Australien. Und wie kommt man zu diesem Riff? Mit dem Boot, hätte ich gesagt. Und Radio Eriwan antwortet: Im Prinzip ja. Nur hatte ich mir nicht vorgestellt, dass dieses Boot die Fähre ist.
Tatsächlich fuhren wir mit dem Auto nach Playa del Carmen, gingen dort auf die Fähre nach Cozumel - und erst im Hafen von Cozumel wurden wir von dem Tauchboot abgeholt.

Bei dem Tauchgang durften wir feststellen, dass auch hier die uns schon bekannte Strömung herrscht, und zwar ziemlich heftig. Die Tauchgänge liefen demzufolge ab wie der erste im Freiwasser: das Boot setzt die Taucher aus, man taucht am Riff entlang der Strömung mehr oder minder folgend und bei Erreichen der festgelegten Grenze des Luftvorrats schießt man eine Boje, macht Sicherheitsstopp und geht an die Oberfläche, wo einen das Tauchboot wieder einsammelt.

Hier dürfen wir ein paar Begegnungen mit Meeresbewohnern machen, die uns noch nicht so vertraut waren: eine Schildkröte, die allerdings gerade auftaucht, als wir abtauchen, zwei Langusten - und ein Hai, dessen Weg sich gleich mehrmals mit unserem kreuzt. Da es sich um einen Ammenhai handelt, der eigentlich Nachts jagt, ist er durch unsere Anwesenheit wohl aufgeschreckt und sucht sich einen neuen Platz fernab der lauten Taucher.

Dienstag, 22. November 2011

Ein Tag Siesta


Auch das muss mal sein: Zwischen all den Aktivitäten einen Tag Ruhe an Strand und Pool, mit Bad im karibischen Meer.

Montag, 21. November 2011

Tauchgang in den Cenoten: Dos Ojos

Tauchen in der Cenote "Dos Ojos"

Heute steht etwas auf dem Programm, das uns in einen neuen Teil des Tauchens führt: Cavern Diving. Von den Cenoten, den mit Wasser gefluteten Höhlen unter der Oberfläche von Yucatán, haben wir schon viel gehört und gelesen. Dennoch wissen wir nicht so recht, was uns erwartet.

Unsere Tauchbasis hat sich für diesen Tag die Cenote "Dos Ojos" ausgesucht. Der Vorteil: Man kann hier zwei Tauchgänge machen, ohne dass sich etwas wiederholt. "Dos Ojos" ist Spanisch für "Zwei Augen", und so sieht die Cenote von oben auch aus: Sie hat nämlich zwei Wasserbecken, die durch eine geflutete Höhle miteinander verbunden sind. Es gibt zwei Systeme, die man durchqueren kann. Allerdings sollte man für die Tauchgänge eine gewisse Erfahrung mitbringen (ein Kurs "Tarierung in Perfektion - Peak Performance Bouyancy" kann auch nichts schaden). Die Tarierung muss beim Durchqueren der Tropfsteinformationen gut funktionieren, zum einen um keine der Steine zu beschädigen, zum anderen, um kein Sediment aufzuwirbeln und dem nachfolgenden Taucher damit die Sicht zu verschlechtern.
Getaucht wird hier mit maximal vier Tauchern pro Guide und wegen der räumlichen Enge nicht neben-, sondern hintereinander. Jeder Taucher bekommt zudem eine Lampe mit, da man nicht immer Licht von der Oberfläche hat.

Der Cenoten-Tauchgang hat uns restlost begeistert. Was man dort unter Wasser zu sehen bekommt, ist etwas völlig anderes zu allem, was wir bisher kannten. Das Wasser hat angenehme Temperaturen und ist - im Gegensatz zu den Süßwasserseen in Deutschland beispielsweise - völlig klar.
Wir waren sogar so begeister, dass wir bschließen, unsere noch ausstehenden lokalen Tauchgänge von unserem gebuchten Tauch-Paket in einen Tag Cenoten-Tauchgänge umzutauschen. Der Basisleiter macht in seinem Terminbuch daraufhin eine Notiz, damit wir an diesem Tag zwei andere Cenoten zu sehen bekommen.

Sonntag, 20. November 2011

Chichén - Itzá Kind of Magic

Die Pyramide des Kukulkan in Chichén Itzá.

Nachdem wir uns bereits Tulum und Cobá angesehen hatten, haben wir uns überlegt, ob wir eine der bekanntesten archäologischen Stätten auch noch besuchen wollen: Chichén Itzá, wo die berühmte Pyramide des Kukulkan steht. Sie ist zwar nicht so hoch wie die in Cobá, aber bekannt wegen ihres Schattenspiels an den Tagen der Tag-und-Nacht-Gleiche.

Die Fahrt von Puerto Aventuras zu der Anlage ist lang, aber was soll ich sagen? "Chichén - Itzá Kind of Magic." Die Reiseführer sind Fachleute ihres Gebietes, wenngleich der unsrige sich (zurecht) beklagt, dass er zwar Archäologie studiert hat, aber als Fremdenführer mehr verdient, als wenn er als Archäologe an Ausgrabungen teilnehmen würde. Chichén Itzá ist Weltkulturerbe und eine beeindruckende Anlage.

Weniger beeindruckend allerdings finde ich den Platzregen, der uns am Ende der Tour dann doch noch erwischt. Ziemlich durchnässt finden wir uns im Besucherzentrum ein, von wo aus es bald auf den Rückweg geht.

Unterwegs fahren wir durch Städte mit geschmückten Straßen. Das hat einen Grund: Heute ist der "Día de La Revolución", der "Tag der Revolution", die am 20. November 1910 ihren Anfang nahm und von deren Akteuren bei uns Pancho Villa der Bekannteste sein dürfte.

Samstag, 19. November 2011

Der Entspannungs-Samstag

Regen in Mexiko
Für dieses besondere Programm haben wir uns offenbar den richtigen Tag ausgesucht: Es regnet nämlich. Zwar ist es ein tropischer, warmer Regen, aber trotzdem, draußen möchte man nicht sein. Sind wir auch nicht, wir haben einen Massagetermin im Spa des Catalonia Riviera Maya gebucht. Es ist ein Traum von einer Entspannung. Das ist es, was zu einem wirklichen Urlaub dazu gehört.

Freitag, 18. November 2011

Der erste Tauchgang im karibischen Meer


Unser erster Tauchgang im karibischen Meer steht an. Wir wollen vorsichtig anfangen, deswegen nehmen wir nicht den tieferen am frühen Morgen, sondern den zur Mittagszeit, der etwas flacher ist. Vom Hafen von Puerto Aventuras aus werden wir mit einem kleinen Tauchboot aufs Meer rausgefahren. Von dieser Stelle aus kann man unser Hotel am Strand sehen. Und hier lassen wir uns einfach über Bord fallen und müssen feststellen, dass es ziemliche Strömung hat.
Der Tauchgang verläuft dann auch anders, als wir das kennen, es gibt keine Richtung und kein eigentliches Umkehren. Kommt man an die Reserve, wird eine Boje geschossen, man steigt auf fünf Meter Tiefe, macht den Sicherheitsstopp und geht dann an die Oberfläche. Dann kommt das Boot zurück und sammelt einen ein.
Eine interessante Erfahrung, aber die Strömung macht das ganze recht anstrengend. Nun gut, zumindest für uns, die wir das nicht gewohnt sind.